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Beispiele für historischen Wandel – Parallelen, aus denen wir lernen können

Der Kampf für den Wandel vom geozentrischen zum heliozentrischen Universum

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Galileo Galilei (1564-1642)

Zur Zeit des Übergangs vom 16. zum 17. Jahrhundert war die katholische Kirche die mächtigste Institution der Welt. Ein Großteil ihrer Macht rührte aus dem Missverständnis heraus, dass die Erde das Zentrum des Universums sei – und Rom der Mittelpunkt der Erde.

Es war klar, dass die Römische Kirche durch die Widerlegung dieser Vorstellung des Universums einen Großteil der Macht und Kontrolle verlieren würde, die sie damals über die Völker der Erde ausübte.

So war zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Kontroverse zwischen dem geozentrischen Weltbild – mit der Erde im Mittelpunkt – und dem heliozentrischen Universum – mit der Sonne im Zentrum – auch eine der wichtigsten Auseinandersetzungen jener Zeit. Der Ausgang dieser Auseinandersetzung würde im Wesentlichen bestimmen, wer die nächsten Jahrhunderte die Vorherrschaft in der Welt besitzt.

Der Schauplatz

Auf der einen Seite dieses Kampfes stand der Status Quo (die Römische Kirche), der seine mittelalterlichen Privilegien sichern wollte. Auf der anderen Seite stand eine wachsende Gruppe von Wissenschaftlern, die die alten Dogmen ablehnten und sich wissenschaftlichen Erkenntnissen verpflichtet fühlten. Sie hatten die mittelalterlichen Zwänge des Denkens hinter sich gelassen und eine neue Zeit eingeleitet.

Nach den anfänglichen Abhandlungen über das heliozentrische System der Astronomen Nikolaus Kopernikus und Johannes Kepler beschloss der italienische Physiker Galileo Galilei, sich öffentlich für dieses neue Weltsystem auszusprechen. Die Entdeckung des Teleskops hatte ihm wesentlich dabei geholfen, den wissenschaftlichen Beweis für diese neue Wahrheit zu liefern.

Die Gegner – Die Taubenliga

Der ersten Veröffentlichung von Galileos Beobachtungen der Planeten durch das Teleskop im Jahr 1610 folgten Jahre der öffentlichen Kontroverse und Angriffe auf ihn. Seine Gegner waren so zahlreich, dass er aufgab, sich einzeln mit ihnen zu befassen. Und die Argumente seiner Gegner waren so skurril – sie versuchten, das geozentrische Universum mit immer absurderen Flugbahnen der Planeten zu rechtfertigen –, dass er sie gemeinsam als die “Taubenliga” bezeichnete.

Der Status Quo (die Römische Kirche) reagierte erbittert auf Galileos Schriften, da sie seine religiöse Macht gefährdeten – und letztlich seine politische und wirtschaftliche Macht über diesen Planeten. Im Jahre 1616 stufte die Römische Kirche das heliozentrische Modell des Universums daher als “ketzerisch” ein.

Nach der Veröffentlichung seines Hauptwerks, “Dialog über die zwei wichtigsten Weltsysteme”, eröffnete die Römische Inquisition 1633 gegen Galilei ein Untersuchungsverfahren wegen “Ketzerei”. Er wurde “unter vehementen Häresieverdacht” gestellt, da er gesagt hatte, dass:

“… die Sonne unbeweglich im Mittelpunkt des Universums liegt und dass die Erde nicht in der Mitte liegt und sich bewegt und dass man eine Meinung haben und verteidigen kann, auch wenn sie als Widerspruch zur Heiligen Schrift erklärt worden ist.”

Galileo wurde befohlen, diesen Meinungen “abzuschwören, sie zu verfluchen und zu verabscheuen”. Seine Bücher und Lehren wurden verboten – auch jene, die er in der Zukunft schreiben könnte. Um dieses Urteil zu verstärken, stellte die römische Inquisition Galileo für den Rest seines Lebens unter Hausarrest.

Es dauerte fast 400 Jahre, bis die katholische Kirche ihren Fehler eingestanden hatte. Im Jahr 1992 erkannte Papst Johannes Paul II. offiziell Galileos wissenschaftlichen Beitrag und die Gültigkeit der “neuen Wahrheit”, das heliozentrische Universum, an.

Auch im Falle von Galileo haben sich deshalb die Worte des Philosophen Arthur Schopenhauer als richtig erwiesen:

Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht. Dann wird sie heftig bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen.

Die erste Impfung – und der Kampf um ihre Akzeptanz

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Edward Jenner (1749-1823)

Edward Jenner (1749-1823) war ein britischer Arzt und Wissenschaftler. Er war der erste, der eine Theorie über das Impfen entwickelte, die er erfolgreich bei Pocken testete, indem er Eiter aus Kuhpockenblasen verwendete.

Das war im Jahre 1796. Jenner teilte seine Erkenntnisse der Royal Society in London mit. Aber dieser Club, der zu dieser Zeit den Status Quo in der Medizin und den Naturwissenschaften vertrat, lehnte seine Arbeit ab.

Im Jahre 1802 war die Debatte über die neue Impfung in vollem Gange. Eine “Anti-Impf-Gesellschaft” wurde gegründet, die Jenner und seine neue Methode – die Verwendung von Kuhpocken zur Verhinderung von Pocken beim Menschen – frontal angriff. Die Abbildung unten aus dem gleichen Jahr zeigt Kühe, die aus den Körpern und Gliedmaßen von Menschen wachsen.

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Aber Jenner wusste, dass er recht hatte und fuhr mit seiner Arbeit trotz der anhaltenden Angriffe von den Interessenvertretern des medizinischen Status Quo fort. Im Jahr 1840 wurde auf der Grundlage der Pionierarbeit Jenners das “Impfgesetz” beschlossen, das die Impfung in Großbritannien für alle kostenlos anbot.

Damals wie heute tragen die Lobbyisten und Medienjournalisten des Status Quo, die den medizinischen Fortschritt angreifen, eine große Verantwortung. Zehntausende, vielleicht sogar Millionen von Menschen, sterben jedes Jahr, während ein medizinischer Fortschritt verzögert oder durch falsche Medienberichte behindert wird.

Das gleiche gilt auch heute beim Durchbruch der Naturheilverfahren im Kampf gegen Krebs und andere Krankheiten.

Die Beseitigung von Skorbut – 40 Jahre Verzögerung wegen des Widerstands durch den Status Quo

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James Lind (1716-1794)

James Lind (1716-1794) war ein schottischer Arzt. Er ist heute bekannt für seine Studien über die Ursachen und die Behandlung der Seefahrerkrankheit Skorbut.

Dr. Lind trat im Jahr 1739 in die Marine ein und wurde 1747 Arzt auf einem Schiff in der Bucht von Biskaya. Dort konnte er die gesundheitlichen Vorteile von Zitrusfrüchten bei Skorbut beweisen. In einem gut konzipierten Experiment behandelte er sechs verschiedene Gruppen von Matrosen mit unterschiedlichen Nahrungsergänzungen, einschließlich Essig, Salzwasser und Gewürzen. Aber nur die Gruppe der Skorbut-Patienten, die Orangen und Zitronen erhalten hatte, erholte sich von der Krankheit.

Im Jahr 1753 fasste er seine Erkenntnisse in dem Buch “Eine Abhandlung über Skorbut” zusammen. Dieses Buch wurde jedoch so gut wie ignoriert und Dr. Linds einfache, lebensrettenden Empfehlungen zur Behandlung von Seeleuten wurden vernachlässigt.

Erstaunlicherweise dauerte es weitere 40 Jahre, bis die britische Admiralität Dr. Linds Empfehlungen schließlich annahm und Zitronensaft und Limetten an jeden Seemann verteilt wurden.

Stellen Sie sich vor, wie viele Tausende Matrosen aus diesem einfachen Grund sterben mussten: der Widerstand des Status Quo gegenüber neuen Entdeckungen und die hinderliche Macht der alten Dogmen.

Skorbut betraf in dieser Zeit Tausende von Seeleute. Heute tötet Krebs 7,5 Millionen Menschen pro Jahr. Der Umfang der heutigen Krebs-Epidemie hat also ein noch größeres Ausmaß als Skorbut damals – und umso größer ist die Verantwortung derer, die heute die mögliche Kontrolle von Krebs durch den weit verbreiteten Einsatz von Mikronährstoffen blockieren.

Warum Epidemien kein Fluch des Himmels mehr sind

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Louis Pasteur (1822-1895)

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Seuchen wie Pest, Cholera und Pocken als Flüche des Himmels angesehen. Durch das plötzliche Auftreten dieser Erkrankungen und dem fehlenden Zugang zu Mikroskopen, mit deren Hilfe ihre wahre Herkunft hätte erforscht werden können, hatte sich dieser mittelalterliche Glauben seit den Anfängen der Menschheit durchgesetzt.

Allerdings änderte sich dies vor 150 Jahren. Mit Hilfe eines Mikroskops war der französische Chemiker Louis Pasteur in der Lage, die wirklichen Ursachen von Epidemien zu entdecken, Bakterien und andere Mikroorganismen. Darüber hinaus hat Pasteur nicht nur das Virus entdeckt, das eine der verheerendsten Krankheiten seiner Zeit, nämlich Tollwut, verursachte; vielmehr entwickelte er auch die erste Impfung dagegen.

Aber wurde Pasteurs bahnbrechende Entdeckung sofort begrüßt und von der wissenschaftlichen Gemeinschaft bejubelt? Nein, natürlich nicht. Stattdessen verteidigten seine wissenschaftlichen Kollegen und die französische medizinische Akademie energisch die alten Dogmen und griffen Pasteur mit der Begründung an, dass er kein Arzt, sondern nur ein Chemiker sei. Obwohl er vom medizinischen Establishment in der Öffentlichkeit verspottet und verschmäht wurde, gab Pasteur nicht auf.

Insgesamt brauchte Pasteur mehr als 25 Jahre, um die veralteten Dogmen und den erbitterten Widerstand des Status Quo zu überwinden. Der Wendepunkt kam am 6. Juli 1885, als er einen kleinen Jungen (den neunjährigen Joe Meister) impfte, der sich mit Tollwut angesteckt hatte. Ohne Pasteurs Eingreifen wäre der Junge mit großer Wahrscheinlichkeit gestorben.

Doch die Menschheit musste für das Zögern der wissenschaftlichen Gemeinschaft teuer bezahlen. Weltweit hätten Hunderttausende von Leben gerettet werden können, wenn man seine Ergebnisse rascher anerkannt hätte, anstatt sich ihnen bitterlich und irrational zu widersetzen.

Letztlich ebnete Pasteurs Arbeit den Weg zur Entdeckung von anderen infektiösen Keimen wie Tuberkulose, Cholera, Diphtherie und Tetanus. Noch wichtiger ist, dass seine Arbeit die Entwicklung von Impfstoffen und später von Antibiotika möglich machte.

Als Pasteur im Jahre 1895 starb, wurde er für seine wichtigen Leistungen für die Menschheit zu Recht als ein Held gefeiert.

Wie wir erfuhren, wo Krankheiten herkommen

Image: Wikipedia

Rudolph Virchow (1821-1902)

Neben der Entdeckung, dass Epidemien von Bakterien und anderen Mikroorganismen verursacht werden, brachte die Einführung des Mikroskops auch Durchbrüche in anderen Bereichen der Medizin.

Zum Beispiel entdeckte der deutsche Arzt Rudolf Virchow mithilfe eines Mikroskops, dass der menschliche Körper aus Milliarden von Zellen besteht. Infolgedessen stellte er fest, dass Krankheiten nicht nur “zufällig” entstehen, sondern das Ergebnis nicht richtig funktionierender Zellen sind.

Virchows Ideen und medizinische Ansätze waren zu jener Zeit eine radikale Abkehr von der herrschenden Ansicht der wissenschaftlichen Orthodoxie, die im Wesentlichen davon ausging, dass die Ursachen von Krankheiten in Geweben oder Organen liegen. Dies war vor allem der Grund, warum Virchows Vortrag über “Venenentzündung” anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der Gründung der Akademie der Militärärzte in Berlin am 2. August 1845 zu allgemeiner Entrüstung führte und der Direktor der Geburtshilfeklinik rief: “Gut, gut, haben Sie das gehört? Er erzählt uns, dass wir überhaupt nichts wissen.” Da er dem wissenschaftlichen Status Quo widersprach, schien Virchow für fast alle Anwesenden ein Ketzer zu sein.

Trotz des Widerstandes vonseiten der Fachkreise und wissenschaftlichen Fachpresse ließ Virchow sich nicht entmutigen und verteidigte seine Entdeckungen mit aller Kraft. Da er eine starke Persönlichkeit war und über einen ausgeprägten Sinn für Logik verfügte, waren ihm seine Kritiker nicht gewachsen.

Im Jahr 1858 veröffentlichte Virchow seine bahnbrechende Arbeit mit dem Titel “Zellularpathologie”, die zum ersten Mal erläuterte, dass Krankheiten auf der Ebene der Zellen entstehen. Weitere 130 Jahre später ermöglichte dieses Verständnis Dr. Rath, den Mangel an Vitaminen und anderen wichtigen Trägern der zellulären Bioenergie als die häufigste Ursache von zellulären Fehlfunktionen zu identifizieren.

Als Mann mit großen Fähigkeiten, Originalität, breitem Wissen und vielfältigen menschlichen Interessen wurde Virchow bekannt als Pionier der Pathologie, als Epidemiologe, Hygienespezialist, Lehrer, Redakteur und Sozialreformer. Am wichtigsten ist jedoch, dass seine Prinzipien der Zellularpathologie bis zum heutigen Tag weiterhin die Grundlage des Pathologieunterrichts an den medizinischen Fakultäten der ganzen Welt bilden.

Wie wir die Bedeutung guter Hygiene lernten

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Ignaz Semmelweis (1818-1865)

Ignaz Semmelweis führte im Jahre 1847 das Kindbett- oder Wochenbettfieber auf die mangelnde Hygiene von Ärzten zurück, die sich nicht ihre Hände wuschen, wenn sie aus dem Pathologie-Labor kamen und auf die Entbindungsstationen gingen. Vor dieser Entdeckung starben in Krankenhäusern viele Frauen an dieser Krankheit.

Heute ist eine gute Hygiene natürlich gängige Praxis in Krankenhäusern. Die Krankenzimmer sind ausnahmslos mit antiseptischem Hand-Gel für medizinisches Personal und Besucher ausgestattet, und Chirurgen waschen sich routinemäßig vor der Durchführung von Operationen sehr gründlich die Hände.

Im neunzehnten Jahrhundert war dies jedoch noch ganz anders. Damals wuschen sich Chirurgen weder vor einer Operation noch bevor sie ihre Patienten behandelten die Hände. Ärzte und Medizinstudenten untersuchten oft auch direkt nach dem Sezieren von Leichen Frauen, die gerade ein Kind geboren hatten. Das führte zum Tod der jungen Mütter durch Kindbettfieber.

Erstaunlicherweise blieb die Ärzteschaft trotz Semmelweis’ revolutionärer Erkenntnis über die Bedeutung guter Hygienemethoden, die in seinem Krankenhaus zu einer drastischen Reduzierung der Sterberate an Kindbettfieber auf rund 1 Prozent führte, gleichgültig gegenüber seiner Entdeckung. Er war zudem einer wachsenden Flut von Kritik und zynischen Angriffen auf seine Glaubwürdigkeit ausgesetzt. Auch die Veröffentlichung seiner bahnbrechenden Arbeit “Die Ätiologie, der Begriff und die Prophylaxe des Kindbettfiebers” im Jahre 1861 brachte seine Gegner nicht zum Schweigen und er wurde weiterhin weitgehend ignoriert, abgelehnt und sogar lächerlich gemacht.

Leider starb Semmelweis schon lange, bevor seine Entdeckung schließlich in die gängige medizinische Praxis des späten neunzehnten Jahrhunderts übernommen wurde. Er starb in Vergessenheit, nachdem er in eine Irrenanstalt eingewiesen worden war, wo er von den Angestellten schwer misshandelt wurde. Die umfangreichen inneren Verletzungen, die er als Folge dieser Schläge erlitten hatte, waren mit ziemlicher Sicherheit die Ursache seines frühen Todes. Hätte man auf seine Ratschläge zum Thema Hygiene früher reagiert, hätten natürlich viele tausend Todesfälle vermieden werden können.