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Wikipedia

Eine von gesellschaftlichen Interessengruppen gesteuerte sog. freie Enzyklopädie

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Sicherung des Status Quo

Wikipedia: Freier Zugang zur Gesamtheit allen menschlichen Wissens – oder nur eine andere Art und Weise, die Macht des Status Quo zu sichern?

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Wikipedia – eine von gesellschaftlichen Interessengruppen gesteuerte sog. freie Enzyklopädie

Eine persönliche Einschätzung von Norbert Cobabus

In den letzten Jahren meines Berufslebens, also vor Sommer 2009, habe ich auch unmittelbar mit Wikipedia zu tun gehabt. Zwischen der Deutschen Nationalbibliothek, in der ich fast 35 Jahre lang tätig war, und Wikipedia war es nämlich um 2005 herum zu einem Projekt gekommen, dass wir an Hand unserer literarischen Unterlagen an Wikipedia die jeweils zu einem bestimmten Personenartikel bei uns vorhandenen Titel melden und zudem auch hin und wieder Korrekturen bei den Lebensdaten oder sonstigen nicht korrekten Eintragungen in Wikipedia mitteilen sollten. Ich war daran beteiligt und hatte somit Kontakt zu mehreren Autoren und gelegentlich auch zu sog. Verwaltungspersonen von Wikipedia.

Allein schon durch diesen Teil meiner beruflichen Tätigkeit, aber auch durch meinen privaten Gebrauch von Wikipedia im Rahmen meiner kulturanthropologischen und historischen Forschungen und dazu erstellten Publikationen und Ausstellungen wusste ich Bescheid, dass das von vielen Seiten – leider inzwischen auch zunehmend von vielen Akademikern – so hoch gelobte Wikipedia gar nicht so perfekt und objektiv ist, wie dies immer wieder behauptet wird.

Ich habe sehr bald bemerkt, dass Wikipedia zu einem erheblichen Teil von bestimmten gesellschaftlichen Interessengruppen gesteuert wird, die daher entweder falsche oder beschönigte Artikel bringen. In erster Linie betrifft dies den Einfluss der Pharmaindustrie; es geht aber auch noch um andere wirtschaftliche Gruppen, dazu die Kirchen (besonders die katholische Kirche) und um bestimmte Politikerkreise.

Was viele nicht wissen: Es gibt bei Wikipedia sowohl auf nationaler Ebene, somit auch in Deutschland, und auf übernationaler Ebene institutionalisierte Gremien und Gruppen, die die dafür sorgen, dass die Artikel im Sinne der geforderten Interessenlage „sauber“ bleiben. Man kann diesbezüglich auch von Kontroll- oder Zensurbehörden sprechen.

Ich habe einige Mal versucht, bestimmte Artikel zu verändern, weil sie entweder die Sachlage beschönigt haben, wie etwa die Eintragungen zu Papst Pius XII., dessen umfangreiche Naziverbindungen und sein ausgeprägter Antisemitismus mit allen dazu inzwischen bekannten Details verschleiert werden, des weiteren auch zu historischen Personen des 20. Jahrhunderts und zu einigen heutigen Politikern und dann auch zum Bereich Gesundheit. Ich bin in vielen dieser Fälle noch nicht einmal dazu gekommen, meine Texte eintragen zu können. Es kam gleich eine Maske, in der mit mitgeteilt wurde, ich müsse mich erst bei Wikipedia legitimieren, ehe ich evtl. für eine Korrektur zugelassen werden würde.

Was meine Korrekturversuche im Gesundheitsbereich anbetraf, hatte ich es in zwei Fällen sogar mit besonders drastischen Formen der Zurückweisung zu tun. Dabei ging es unter anderem um einen falsch und im Sinne der Pharmaindustrie gefärbten Artikel aus dem Bereich derNaturheilkunde und des weiteren um einen bestimmten Arzt, der in einem relativ kurzen Beitrag als „umstritten“ bezeichnet wurde, und bei dem man auf seine „fragwürdigen Prozesse“ hinwies, aber über den ansonsten kaum etwas Sinnvolles berichtet wurde. Gemeint war damit Dr. Matthias Rath. Meine Versuche, bei diesen beiden Artikeln Änderungen anzubringen, blieben ebenfalls ohne Erfolg. In diesen beiden Fällen erschien nun aber eine Maske mit folgendem Hinweis: „Diese Eintragungen sind auf Grund von Meinungsvandalismus für weitere Ergänzungen gesperrt.“ Das Wort „Meinungsvandalismus“ hatte ich bis dahin noch nie gehört. Es ist dies in diesem Zusammenhang aber ganz eindeutig ein absoluter Zensur-Begriff, der sich gegen jede Form von Meinungsfreiheit wendet!

Dass Wikipedia auch ansonsten in manchen Bereichen Schwächen aufweist und dort unkorrekte Daten oder Sachverhalte darstellt, sei der Vollständigkeit halber gesagt. Oft liegt dies auch daran, dass sie sich bei solchen Datenzusammenstellungen auf Personen berufen, die ihrerseits ungenau recherchiert haben oder mit diesen Datenveröffentlichungen besondere eigene Interessen verfolgen. Für einige Bereiche, mit denen ich mich seit nunmehr mehr als 50 Jahren befasst habe, konnte ich das auch nachweisen.

Ich möchte hier deshalb noch einmal ausdrücklich betonen, dass man sowohl bei Wikipedia als auch bei vielen anderen Internet-Informationen sehr vorsichtig sein muss, weil sie die Interessen bestimmter herrschender wirtschaftlicher und sonstige gesellschaftlicher Gruppen und Verbände sowie der Politik widerspiegeln. Leider greifen neben zahlreichen „Normalbürgern“ auf Anleitung von Lehrern auch immer mehr Schüler und Schülerinnen ohne Überprüfung der Daten auf Wikipedia und auf andere fragwürdige Quellen im Internet zu, und selbst in vielen Seminaren an den Hochschulen wird inzwischen Wikipedia immer mehr hoffähig. Es ist dies leider ein Trend in der heute zunehmenden digitalisierten Welt, der mit der damit verbundenen zunehmenden Oberflächlichkeit von zahlreichen Seiten, besonders auch den Medien, aber auch seitens der Politik, wo es um ihre Interessenlage geht, gefördert wird.

Aber noch mehr. Vor etwa zwei Jahren wurde über die Presse das Ergebnis eines Gutachtens bekannt gegeben, in dem auf Grund eines Vergleichs von Wikipedia mit der Brockhaus Enzyklopädie und der Encyclopedia Britannica Wikipedia als insgesamt besser eingestuft wurde. Ganz abgesehen davon, dass ich seinerzeit über dieses Gutachten nur gelacht habe, fragt sich, welche Interessengruppen die Gutachter oder deren Institut bezahlt haben.

Norbert Cobabus
(11.01.2012)